Förderverein aktiv, Neues aus der Stadtbibliothek, Veranstaltungen

Schreibtalente auf der großen Bühne

Mit einer tollen Präsentation vor vielen interessierten Zuschauern in der Stadtbibliothek beschlossen die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer die zweite Schreibschule des Fördervereins und der Stadtbibliothek Leverkusen unter Anleitung von Autor Christian Linker. Entsprechend erfreulich auch das Presseecho, Frank Weiffen kürte die Veranstaltung im Stadt-Anzeiger zu einer der spannendsten im Rahmen von Levliest 2017.

Wir danken den Teilnehmern und Christian Linker für die klasse Veranstaltung, der Stadtbibliothek für die große Bühne und Schreibland NRW für das große Ganze. Wir hoffen, auch in 2018 eine Schreibschule auf die Beine stellen zu können.

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„Motor gesellschaftlicher Umbrüche“

Mit einer öffentlichen Abschlusslesung endete gestern unsere erste Leverkusener Schreibschule. Seit März hatten sieben Jugendliche unter professioneller Anleitung intensiv an ihren Texten gearbeitet. In der Stadtbibliothek lasen sie vor Publikum aus ihren Werken – und freuten sich über einen besonders prominenten Zuhörer.

Fabelwesen, fremde Völker und verwunschene Wälder, ein bedrohtes Dorf, ein rätselhaftes Amulett, Briefe aus dem Jenseits oder Irritationen über Homosexualität markieren die Vielfalt an Themen und Genres, mit denen junge Schreibtalente in Leverkusen arbeiten. An sie richtete sich die Einladung der Leverkusener Schreibschule, die der Förderverein Literatur in Leverkusen e.V. und die Stadtbibliothek im Rahmen der Initiative SchreibLand NRW erstmals angeboten hatten. Unter der Anleitung des Leverkusener Schriftstellers Christian Linker nutzten sieben Jugendliche im Alter von vierzehn bis neunzehn Jahren die Möglichkeit, im professionellen Rahmen ihre schriftstellerischen Fähigkeiten auszuloten und weiterzuentwickeln.

Bei der Abschlusslesung der Schreibschule in der Stadtbibliothek (v.l.n.r): Oberbürgermeister Uwe Richrath, Michael Jüngling, Christian Linker, Leonie Landsmann, Timo Schugardt, Janis Schmitz, Sally Kubens und Marie van Veen. Hannah Schulte fehlte an dem Abend.

Bei der Abschlusslesung der Schreibschule in der Stadtbibliothek (v.l.n.r): Oberbürgermeister Uwe Richrath, Michael Jüngling, Christian Linker, Leonie Landsmann, Timo Schugardt, Janis Schmitz, Sally Kubens und Marie van Veen. Hannah Schulte fehlte an dem Abend.

Von März bis Mai kamen sie zu regelmäßigen Sitzungen zusammen und beschäftigten sich mit handwerklichen Fragen wie Dramaturgie und Charakterzeichnung, Erzählperspektiven oder Figurenrede. Vor allem stellten sie sich gegenseitig ihre Texte vor, gaben einander Feedback und setzen Verbesserungsvorschläge um. Als die Nachwuchsautoren nun zur Abschlusslesung einluden, nahm sich auch Oberbürgermeister Uwe Richrath die Zeit, um den Werkauszügen zu lauschen. In seinem Grußwort dankte er – angesichts der finanziell schwierigen Lage der Leverkusener Kulturlandschaft – dem Förderverein für dessen ehrenamtliches Engagement und stellte die Arbeit der Jugendlichen auch in einen politischen Kontext. „Literatur ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur und damit unserer Demokratie“, so Richrath, „Literatur war immer auch ein Motor gesellschaftlicher Umbrüche.“ Deshalb sei er sehr stolz, dass sich Jugendliche in Leverkusen zu dieser gemeinsamen literarischen Arbeit zusammengefunden haben.

Stolz zeigte sich auch Fördervereinsvorsitzender Stefan Andres, der mutmaßte: „Vielleicht lesen wir später einmal in einer Autorenbiografie, dass er oder sie die ersten Schritte hier in der Leverkusener Schreibschule gemacht hat.“ Auf jeden Fall will sich der Verein dafür einsetzen, dass die Schreibschule kein einmaliges Projekt bleibt, sondern fortgeführt werden kann. Teilnehmer stehen jedenfalls bereit, denn neben den bisherigen Jungautoren meldeten gleich auch Jugendliche aus dem Publikum ihr Interesse an.

Einen Teil der Lesung mit fünf der sieben Texte hat leverkusen.com dankenswerterweise dokumentiert:

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Bibliotheksausweise für Flüchtlinge

Über ihre neuen Nutzerausweise und das große Angebot der Bibliothek freuen sich die Neu-Leverkusener gemeinsam mit Lucia Werder und Eva-Marie Urban von der Stadtbibliothek (2. und 3. v. links) sowie Mitgliedern des Literaturvereins.

Über ihre neuen Nutzerausweise und das große Angebot der Bibliothek freuen sich die Neu-Leverkusener gemeinsam mit Lucia Werder und Eva-Marie Urban von der Stadtbibliothek (2. und 3. v. links) sowie Mitgliedern des Literaturvereins.

Neues vom Förderverein: Wir haben fünf Flüchtlingen einen Nutzerausweis der Stadtbibliothek Leverkusen für ein Jahr spendiert! Überdies hat der Verein drei Bücher für arabischsprechende Deutschlerner für die Stadtbibliothek angeschafft. Die neuen Nutzer aus Afghanistan, Guinea, Russland und Syrien besuchen bereits Deutschkurse und freuen sich darauf, fortan das Angebot der Stadtbibliothek nutzen zu können und ihr Deutsch so noch effektiver verbessern zu können. Und wir hoffen, über Spenden noch weiteren Flüchtlingen in Leverkusen die Gelegenheit bieten zu können, die Stadtbibliothek für ein Jahr zu nutzen: „Das Interesse ist groß und wir konnten mit unserem kleinen Budget leider bei weitem nicht alle zum Zuge kommen lassen“, rechnet unsere Schatzmeisterin Christiane Hesse-Länder nach kritischem Blick in die Kassenbücher vor.

Wer uns helfen möchte: Auf dieser Seite gibt es alle Informationen rund um den Verein, einschließlich Beitrittsantrag und Kontoverbindung!

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Lingam und Schokolade

Harmlos erscheinende Verkäuferinnen, aufdringliche Postboten oder neugierige Indienreisende – das Personal in Regina Schlehecks Geschichten ist so abwechslungs- wie es zugleich einfallsreich ist. Dabei stand bei ihrer Lesung in der Stadtbibliothek am vergangenen Donnerstag nicht nur der gezielte Einsatz von Betäubungs- oder bewusstseinserweiternden Mitteln im Fokus: Mithin auch ziemlich frivol ging es in den Geschichten aus ihrem jüngst erschienenen Erzählband „Klappe zu – Balg tot!“ zu – sei es mithilfe tantrischer Techniken oder der erotischen Energie von Schokonikoläusen.

Die Besucher in der Stadtbibliothek freute es, von Schleheck und ihren packenden Geschichten – von der Autorin ebenso eindrucksvoll vorgetragen, wie sie sie zuvor geschrieben hat – mit Schaudern unterschiedlichster Arten versorgt zu werden. Und der Förderverein Literatur in Leverkusen e.V. freut sich über die Einnahmen aus dem Abend, die die Autorin dem Verein spendet, und sagt: Vielen Dank, Regina Schleheck!

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Lesung: „Klappe zu – Balg tot“

Wir freuen uns, ein besonderes Highlight ankündigen zu dürfen: Auf Einladung der Stadtbibliothek liest die preisgekrönte Leverkusener Autorin Regina Schleheck in der Hauptstelle am Donnerstag, 19. November 2015, um 19.00 Uhr aus ihrem soeben erschienenen Erzählband „Klappe zu – Balg tot“. Was uns natürlich ganz besonders freut: Die Einnahmen stiftet die Autorin unserem Förderverein Literatur in Leverkusen e. V.


Zum Auftakt der Adventszeit passt die rabenschwarze Titelstory. Sie ist eine von 24 Geschichten, die wenig friedlich, aber zeitgemäß daherkommen. Alle schildern Facetten des alltäglichen Bösen, des Bitterbösen, das einem schlagartig oder auf leisen Sohlen begegnen kann und dessen Keim in jedem von uns steckt. Wenn nicht gelegentlich ein Augenzwinkern hinter diesen gesammelten Gemeinheiten aufblitzte, müsste vor den Nachwirkungen ernsthaft gewarnt werden.

Regina Schleheck hat sich in der Phantastik wie im Krimi einen Namen gemacht. Unter anderem wurden ihr mit dem Friedrich-Glauser-Preis der deutschsprachigen Krimautoren und dem Deutschen Phantastikpreis die begehrtesten Auszeichnungen beider Genres zugesprochen – neben vielen anderen Preisen. Die 1959 geborene hauptberufliche Oberstudienrätin, nebenberufliche Referentin, Herausgeberin, Lektorin und fünffache Mutter veröffentlicht seit 2002, darunter Hunderte Kurzgeschichten, Hörspiele, Erzählungen, Lyrik, Theaterstücke, Drehbücher und Essayistisches.

Weitere Informationen zu Autorin und Werk: www.regina-schleheck.de

Termin: 19. November 2015, 19:00 Uhr
Einlass ab 18:30 Uhr
Ort: Hauptstelle der Stadtbibliothek in Wiesdorf, Fr.-Ebert-Platz 3d (Zugang durch die Rathaus-Galerie).
Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 5 Euro

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Neues aus der Stadtbibliothek

Das große Räumen in der Hauptstelle

Galerie
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Zeitzeugen gehen auf Sendung

Es ist so weit: „Als wir noch jung waren – Erinnerungen an Leverkusen in den 50er Jahren“ kommt ins Radio!
Ingeborg Schwenke-Runkel und Elisabeth Rosenfelder moderierten die Gespräche, die von November 2013 bis April 2014 in der Stadtbibliothek statt fanden. Die Aufzeichnungen sind nun bearbeitet und als Radiosendung von Sebastian Jarmuzek, AG Bürgerfunk e.V., gestaltet. Unser Verein hat die Veranstaltungsreihe mit Hilfe einer Spende der Avea unterstützt, daher freuen wir uns, nun die Ausstrahlung im Radio ankündigen zu können.

"Als wir noch jung waren..."

Geht auf Sendung beim Bürgerfunk: „Als wir noch jung waren…“ – Erinnerungen an Leverkusen in den 50er Jahren.

Wie waren die 50er Jahre hier in unserer Stadt? Wie haben Leverkusenerinnen und Leverkusener diese Zeit erlebt? Dass die Entbehrungen der Nachkriegszeit und das aufkommende Wirtschaftswunder damals den Alltag prägten ist bekannt – aber was bedeutete das konkret? Gemeinsam mit Leverkusener Gästen richteten Stadtbibliothek und Stadtarchiv der KulturStadtLev  insgesamt sechs Mal einen Erinnerungs- und Erlebnisaustausch zu den 50er Jahren in unserer Stadt in der Stadtbibliothek aus. Die Themenschwerpunkte waren jeweils unterschiedlich, der Titel stets gleich: „Als wir noch jung waren – Erinnerungen an Leverkusen in den 50er Jahren“. Kooperationspartner war die Arbeitsgemeinschaft Bürgerfunk e.V., die Sparda-Bank West unterstützte die Veranstaltungsreihe.

Die Veranstalter freuen sich nun besonders darüber, dass Ausschnitte der Gesprächsrunden vom 7. Januar bis 11. Februar 2015 im Bürgerfunk auf Radio Leverkusen ausgestrahlt werden – immer mittwochs um 20:04 Uhr (Frequenz: 107,6 MHz). Die Termine im Einzelnen:

7. Januar 2015:
Wohnen in den 50er Jahren in Leverkusen
14. Januar 2015:
Kindheit in den 50er Jahren in Leverkusen
21. Januar 2015:
Stadtentwicklung in den 50er Jahren in Leverkusen
28. Januar 2015:
Freizeit in den 50er Jahren in Leverkusen
4. Februar 2015:
Arbeit in den 50er Jahren in Leverkusen
11. Februar 2015:
Einkaufen in den 50er Jahren in Leverkusen

Das Sendekonzept sieht jeweils kurze Wortbeiträge zwischen Musikeinspielungen vor. Die Sendemitschnitte (ohne Musik) können Sie nach Abschluss der Bürgerfunk-Reihe in der Stadtbibliothek entleihen. Das Stadtarchiv archiviert die vollständigen Originalmitschnitte der Gesprächsrunden.

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