Förderverein aktiv, Neues aus der Stadtbibliothek, Veranstaltungen

Berufswunsch AutorIn? Schreibkurs mit Tanja Schurkus ab Oktober 2018

Unsere Schreibschule in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek geht in die dritte Runde! Nach den ersten beiden Runden mit dem Leverkusener Schriftsteller Christian Linker übernimmt die Kölner Autorin Tanja Schurkus die Leitung der Schreibschule für junge Teilnehmer ab 16 Jahren. Los geht’s am Samstag, 6. Oktober 2018.

Teilnehmen dürft Ihr, wenn Ihr in Leverkusen oder Umgebung wohnt. Wir freuen uns über Dein kurzes Bewerbungsschreiben bis zum 28. September  verlängert bis 4. Oktober an notiz@litlev.de

Gefördert wird die Schreibschule Leverkusen durch SchreibLand NRWSchreibLand NRW sowie das Literaturbüro NRW.

Hier ist der Kursplan, den Tanja Schurkus für den sechswöchigen Kurs zusammengestellt hat:

Schreiben können – Erzählen lernen

Berufswunsch AutorIn

Schreibkurs in der Stadtbibliothek Leverkusen

Kursleitung: Tanja Schurkus

Der Kurs soll jungen Erwachsenen ermöglichen, sich über das Berufsbild AutorIn zu informieren und sich praktisch darin zu erproben. Neben den Begriffen und der Methodik des kreativen Schreibens stehen daher Tipps zur (akademischen) Aus- und Weiterbildung vor allem für den Beruf (Roman-) SchriftstellerIn, aber auch zu verwandten Berufen.

Der Kurs versteht sich somit als eine Art Berufspraktikum, das Orientierung und Schreiberfahrung vermitteln soll.

Termine             Themen

(Vorläufig)

Sa. 06.10.18

(Blocktermin)

Kennenlernen: Welche Erwartungen / Wünsche haben die TeilnehmerInnen an den Kurs?

Die Säulen des Erzählens:

Figur – Handlung (Plot) – Schauplatz – erzählerische Mittel

evtl. Schreibaufgabe

Mon., 29.10.18 Den eigenen Text präsentieren: Das „Pitching“

Das Exposé als „Bewerbungsschreiben“ eines Romans

Wege zum Verlag

Mon., 05.11.18 Textvorstellung und -besprechung

Wozu braucht man die Frankfurter Buchmesse?

Mon., 12.11.18 Textvorstellung und -besprechung

Warum stammen die meisten Begriffe im kreativen Schreiben aus dem Englischen?

Mon., 19.11.18 Textvorstellung und -besprechung
Mon., 26.11.18 Berufsbilder rund ums Schreiben, Tipps zur Ausbildung
Mon., 02.12.18 Textvorstellung und -besprechung

Übungen zum Lesen vor Publikum

Mon., 10.12.18 Textvorstellung und -besprechung

Lesungsplanung

Mon., 17.12.18 Mein Lieblingsbuch – man schreibt, was man selbst gern liest

Kursfazit: Offene Fragen

2019 Öffentliche Lesung

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Schreibtalente auf der großen Bühne

Mit einer tollen Präsentation vor vielen interessierten Zuschauern in der Stadtbibliothek beschlossen die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer die zweite Schreibschule des Fördervereins und der Stadtbibliothek Leverkusen unter Anleitung von Autor Christian Linker. Entsprechend erfreulich auch das Presseecho, Frank Weiffen kürte die Veranstaltung im Stadt-Anzeiger zu einer der spannendsten im Rahmen von Levliest 2017.

Wir danken den Teilnehmern und Christian Linker für die klasse Veranstaltung, der Stadtbibliothek für die große Bühne und Schreibland NRW für das große Ganze. Wir hoffen, auch in 2018 eine Schreibschule auf die Beine stellen zu können.

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„Motor gesellschaftlicher Umbrüche“

Mit einer öffentlichen Abschlusslesung endete gestern unsere erste Leverkusener Schreibschule. Seit März hatten sieben Jugendliche unter professioneller Anleitung intensiv an ihren Texten gearbeitet. In der Stadtbibliothek lasen sie vor Publikum aus ihren Werken – und freuten sich über einen besonders prominenten Zuhörer.

Fabelwesen, fremde Völker und verwunschene Wälder, ein bedrohtes Dorf, ein rätselhaftes Amulett, Briefe aus dem Jenseits oder Irritationen über Homosexualität markieren die Vielfalt an Themen und Genres, mit denen junge Schreibtalente in Leverkusen arbeiten. An sie richtete sich die Einladung der Leverkusener Schreibschule, die der Förderverein Literatur in Leverkusen e.V. und die Stadtbibliothek im Rahmen der Initiative SchreibLand NRW erstmals angeboten hatten. Unter der Anleitung des Leverkusener Schriftstellers Christian Linker nutzten sieben Jugendliche im Alter von vierzehn bis neunzehn Jahren die Möglichkeit, im professionellen Rahmen ihre schriftstellerischen Fähigkeiten auszuloten und weiterzuentwickeln.

Bei der Abschlusslesung der Schreibschule in der Stadtbibliothek (v.l.n.r): Oberbürgermeister Uwe Richrath, Michael Jüngling, Christian Linker, Leonie Landsmann, Timo Schugardt, Janis Schmitz, Sally Kubens und Marie van Veen. Hannah Schulte fehlte an dem Abend.

Bei der Abschlusslesung der Schreibschule in der Stadtbibliothek (v.l.n.r): Oberbürgermeister Uwe Richrath, Michael Jüngling, Christian Linker, Leonie Landsmann, Timo Schugardt, Janis Schmitz, Sally Kubens und Marie van Veen. Hannah Schulte fehlte an dem Abend.

Von März bis Mai kamen sie zu regelmäßigen Sitzungen zusammen und beschäftigten sich mit handwerklichen Fragen wie Dramaturgie und Charakterzeichnung, Erzählperspektiven oder Figurenrede. Vor allem stellten sie sich gegenseitig ihre Texte vor, gaben einander Feedback und setzen Verbesserungsvorschläge um. Als die Nachwuchsautoren nun zur Abschlusslesung einluden, nahm sich auch Oberbürgermeister Uwe Richrath die Zeit, um den Werkauszügen zu lauschen. In seinem Grußwort dankte er – angesichts der finanziell schwierigen Lage der Leverkusener Kulturlandschaft – dem Förderverein für dessen ehrenamtliches Engagement und stellte die Arbeit der Jugendlichen auch in einen politischen Kontext. „Literatur ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur und damit unserer Demokratie“, so Richrath, „Literatur war immer auch ein Motor gesellschaftlicher Umbrüche.“ Deshalb sei er sehr stolz, dass sich Jugendliche in Leverkusen zu dieser gemeinsamen literarischen Arbeit zusammengefunden haben.

Stolz zeigte sich auch Fördervereinsvorsitzender Stefan Andres, der mutmaßte: „Vielleicht lesen wir später einmal in einer Autorenbiografie, dass er oder sie die ersten Schritte hier in der Leverkusener Schreibschule gemacht hat.“ Auf jeden Fall will sich der Verein dafür einsetzen, dass die Schreibschule kein einmaliges Projekt bleibt, sondern fortgeführt werden kann. Teilnehmer stehen jedenfalls bereit, denn neben den bisherigen Jungautoren meldeten gleich auch Jugendliche aus dem Publikum ihr Interesse an.

Einen Teil der Lesung mit fünf der sieben Texte hat leverkusen.com dankenswerterweise dokumentiert:

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Bibliotheksausweise für Flüchtlinge

Über ihre neuen Nutzerausweise und das große Angebot der Bibliothek freuen sich die Neu-Leverkusener gemeinsam mit Lucia Werder und Eva-Marie Urban von der Stadtbibliothek (2. und 3. v. links) sowie Mitgliedern des Literaturvereins.

Über ihre neuen Nutzerausweise und das große Angebot der Bibliothek freuen sich die Neu-Leverkusener gemeinsam mit Lucia Werder und Eva-Marie Urban von der Stadtbibliothek (2. und 3. v. links) sowie Mitgliedern des Literaturvereins.

Neues vom Förderverein: Wir haben fünf Flüchtlingen einen Nutzerausweis der Stadtbibliothek Leverkusen für ein Jahr spendiert! Überdies hat der Verein drei Bücher für arabischsprechende Deutschlerner für die Stadtbibliothek angeschafft. Die neuen Nutzer aus Afghanistan, Guinea, Russland und Syrien besuchen bereits Deutschkurse und freuen sich darauf, fortan das Angebot der Stadtbibliothek nutzen zu können und ihr Deutsch so noch effektiver verbessern zu können. Und wir hoffen, über Spenden noch weiteren Flüchtlingen in Leverkusen die Gelegenheit bieten zu können, die Stadtbibliothek für ein Jahr zu nutzen: „Das Interesse ist groß und wir konnten mit unserem kleinen Budget leider bei weitem nicht alle zum Zuge kommen lassen“, rechnet unsere Schatzmeisterin Christiane Hesse-Länder nach kritischem Blick in die Kassenbücher vor.

Wer uns helfen möchte: Auf dieser Seite gibt es alle Informationen rund um den Verein, einschließlich Beitrittsantrag und Kontoverbindung!

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Lingam und Schokolade

Harmlos erscheinende Verkäuferinnen, aufdringliche Postboten oder neugierige Indienreisende – das Personal in Regina Schlehecks Geschichten ist so abwechslungs- wie es zugleich einfallsreich ist. Dabei stand bei ihrer Lesung in der Stadtbibliothek am vergangenen Donnerstag nicht nur der gezielte Einsatz von Betäubungs- oder bewusstseinserweiternden Mitteln im Fokus: Mithin auch ziemlich frivol ging es in den Geschichten aus ihrem jüngst erschienenen Erzählband „Klappe zu – Balg tot!“ zu – sei es mithilfe tantrischer Techniken oder der erotischen Energie von Schokonikoläusen.

Die Besucher in der Stadtbibliothek freute es, von Schleheck und ihren packenden Geschichten – von der Autorin ebenso eindrucksvoll vorgetragen, wie sie sie zuvor geschrieben hat – mit Schaudern unterschiedlichster Arten versorgt zu werden. Und der Förderverein Literatur in Leverkusen e.V. freut sich über die Einnahmen aus dem Abend, die die Autorin dem Verein spendet, und sagt: Vielen Dank, Regina Schleheck!

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Lesung: „Klappe zu – Balg tot“

Wir freuen uns, ein besonderes Highlight ankündigen zu dürfen: Auf Einladung der Stadtbibliothek liest die preisgekrönte Leverkusener Autorin Regina Schleheck in der Hauptstelle am Donnerstag, 19. November 2015, um 19.00 Uhr aus ihrem soeben erschienenen Erzählband „Klappe zu – Balg tot“. Was uns natürlich ganz besonders freut: Die Einnahmen stiftet die Autorin unserem Förderverein Literatur in Leverkusen e. V.


Zum Auftakt der Adventszeit passt die rabenschwarze Titelstory. Sie ist eine von 24 Geschichten, die wenig friedlich, aber zeitgemäß daherkommen. Alle schildern Facetten des alltäglichen Bösen, des Bitterbösen, das einem schlagartig oder auf leisen Sohlen begegnen kann und dessen Keim in jedem von uns steckt. Wenn nicht gelegentlich ein Augenzwinkern hinter diesen gesammelten Gemeinheiten aufblitzte, müsste vor den Nachwirkungen ernsthaft gewarnt werden.

Regina Schleheck hat sich in der Phantastik wie im Krimi einen Namen gemacht. Unter anderem wurden ihr mit dem Friedrich-Glauser-Preis der deutschsprachigen Krimautoren und dem Deutschen Phantastikpreis die begehrtesten Auszeichnungen beider Genres zugesprochen – neben vielen anderen Preisen. Die 1959 geborene hauptberufliche Oberstudienrätin, nebenberufliche Referentin, Herausgeberin, Lektorin und fünffache Mutter veröffentlicht seit 2002, darunter Hunderte Kurzgeschichten, Hörspiele, Erzählungen, Lyrik, Theaterstücke, Drehbücher und Essayistisches.

Weitere Informationen zu Autorin und Werk: www.regina-schleheck.de

Termin: 19. November 2015, 19:00 Uhr
Einlass ab 18:30 Uhr
Ort: Hauptstelle der Stadtbibliothek in Wiesdorf, Fr.-Ebert-Platz 3d (Zugang durch die Rathaus-Galerie).
Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 5 Euro

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Neues aus der Stadtbibliothek

Das große Räumen in der Hauptstelle

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